"Wollen nicht die Sündenböcke sein" Pendler demonstrieren an der Grenze

Drei tschechische Fernsehteams hatten sich in Folmava eingefunden, um die Stimmung einzufangen. Foto: Kutova

Als mir am Karfreitag über Facebook der Post eines Mira H. zugeschickt wurde, dachte ich zuerst an "Fake News". Grund: Darin wurde für Karsamstag zu einer Demonstration am Grenzübergang Schafberg/Folmava aufgerufen. Und das trotz der Notstandsregelungen in Tschechien, bei denen ein Verstoß mit Strafen bis zu drei Millionen Kronen (rund 12000 Euro) geahndet werden kann. Wer sollte dies riskieren? Zumindest 50 tschechische Grenzpendler taten es.

Es handelte sich um tschechische Staatsbürger, die wegen der Schließung der Grenze aufgrund der Corona-Pandemie nicht zu ihren Arbeitsplätzen im Landkreis Cham fahren dürfen und deshalb um ihre Existenz bangen. Eine Demonstration sollte zur gleichen Zeit auch auf der bayerischen Seite am Grenzübergang Schafberg stattfinden, doch hier war die Resonanz wesentlich geringer, denn nur circa fünf Autos mit tschechischen Kennzeichen fuhren vor. Dort wurden sie von der bayerischen Polizei kontrolliert und dann wieder nach Hause geschickt, verbunden mit der Bitte, über die sozialen Medien ihren Freunden mitzuteilen, dass sie nicht zum Schafberg kommen sollten. Dies wurde letztlich auch befolgt.

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