Wohnhausbrand Feuerdrama in Burglengenfeld fordert ein Todesopfer

, aktualisiert am 25.05.2020 - 16:00 Uhr
Bilder vom Einsatzort: Der Brand war am späten Samstagabend ausgebrochen. Foto: Alexander Auer

Ein Feuer in einem Wohnhaus in Burglengenfeld hat am Samstagabend einen 47-Jährigen das Leben gekostet. Trotz aller Bemühungen der Einsatzkräfte verstarb der Mann, der bei dem Brand schwer verletzt worden war, wenig später im Krankenhaus. Die Kripo und ein Gutachter des Landeskriminalamts konnten nun die Brandursache herausfinden.

Am Samstag um kurz nach 20 Uhr bemerkten Passanten auf dem Dachstuhl eines teilweise leerstehenden Wohn- und Geschäftshauses, in dem zurzeit nur zwei Menschen leben, ein Feuer. Die Passanten versuchten, die Bewohner durch Klingeln auf den Brand aufmerksam zu machen. Ein 78-Jähriger wachte auf und verließ das Haus, der zweite Bewohner reagierte nicht.

Die Feuerwehr, die mit etwa 100 Einsatzkräften den Brand bekämpfte, hatte das Feuer nach gut einer halben Stunde unter Kontrolle. Im Anschluss wurde in der Dachgeschosswohnung ein 47-Jähriger mit schweren Brandverletzungen gefunden. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er kurz darauf verstarb.

Der 78-Jährige blieb unverletzt, kam jedoch vorsorglich zur Überwachung in ein örtliches Krankenhaus. Bei dem Brand sind wohl etwa 100.000 Euro Schaden entstanden.

Ursache für den Brand war wohl ein angeschalteter Herd in der Küche der Wohnung. Das ergaben Ermittlungen der Kripo und eines Gutachters des Landeskriminalamts, wie die Beamten am Montag mitteilten. Möglicherweise wurde der Herd zuvor vergessen. Die Ermittlungen dauern an.

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