Wörth an der Donau Tragödie auf der A3: Polizei sucht Hinweise

Auf der A3 bei Wörth/Wiesent starb am Sonntagnachmittag ein Autofahrer. Foto: Alexander Auer

Einsatz auf der A3 bei Wörth an der Donau: Dort ist es am Sonntag gegen 12.50 Uhr in Fahrtrichtung Passau zu einem tödlichen Unfall gekommen, wie die Verkehrspolizei Regensburg mitteilte. Die Autobahn blieb fünf Stunden lang gesperrt.

Ein 79-jähriger Autofahrer fuhr auf der A3 zwischen der Ausfahrt und der Einfahrt der Anschlussstelle Wörth/Ost vom Standstreifen aus auf den rechten Fahrstreifen. Eine nachfolgende 50-jährige Autofahrerin war schneller unterwegs als er und fuhr ungebremst auf sein Fahrzeug auf. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderten beide Autos zwischen 100 und 200 Meter nach vorne. 

Die Einsatzkräfte konnten den 79-Jährigen nur noch tot aus dem Wagen bergen. Seine Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Auch die 50-Jährige wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus transportiert.

Warum der 79-Jährige mit Warnblinkanlage auf dem Standstreifen fuhr und dann langsam auf den Fahrstreifen zog, ist bislang unklar. Die Verkehrspolizei bittet daher um Hinweise. Sie ist unter der Telefonnummer 0941/5062921 erreichbar.

Die Autobahn war an der Unfallstelle bis 18.15 Uhr gesperrt. Es staute sich nur wenig.

 

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