Wörth/Rosenhof Zwei Verletzte bei schwerem Unfall auf der A3

Zu einem schweren Unfall auf der A3 ist es am Sonntag gegen 10 Uhr gekommen. Foto: nop

Auf der A3 zwischen Wörth und Rosenhof in Richtung Regensburg ist am Sonntag gegen 10 Uhr ein silberner Mazda aus dem Main-Spessart-Kreis nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hat den Wildschutzzaun durchbrochen. Laut Verkehrspolizei war der Fahrer zunächst mit etwa 140 Stundenkilometern auf der Überholspur ins linke Bankett geraten und hat dann beim Gegenlenken die Kontrolle verloren.

Von den beiden Insassen, zwei älteren Männern, wurde der Fahrer leicht und der Beifahrer schwer verletzt. Der Schwerverletzte wurde von der Feuerwehr Wörth mittels Rettungsschere und Spine-Board aus dem Fahrzeug geborgen und medizinisch erstversorgt. Ebenfalls im Einsatz waren Rettungskräfte des Roten Kreuzes und der Malteser.

Der Schaden wird von der Polizei auf etwa 5.550 Euro geschätzt.

Ein Rettungshubschrauber landete wenig später, so dass die Fahrbahn für etwa eine viertel Stunde komplett gesperrt werden musste. Im dadurch entstehenden Stau kam es wie so häufig zu Problemen in der Rettungsgasse. Als der Einsatzleiter von der Verkehrspolizei für Ordnung sorgen wollte, wurde er von einem eigentlich unbeteiligten Autofahrer angepöbelt und beschimpft. Offenbar war der Mann bereits am Tag zuvor bei Nürnberg im Stau gestanden und verlor darüber die Fassung. Wegen der Bezeichnung „Ihr Deppen“ wird er angezeigt. Nachdem der Hubschrauber wieder gestartet war, wurde die Strecke zunächst einseitig und dann wieder vollständig freigegeben. Der Stau reichte kurzzeitig bis nach Wiesent. Dank der routinierten und professionellen Arbeit der Retter vor Ort dauerte das ganze Ereignis kaum eine Stunde. 

 

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