Noch immer ist offen, wann der Recyclingbetrieb Koslow wieder öffnen kann. Erst wenn alle Maßnahmen umgesetzt sind, könne der Betrieb der Anlage weitergehen, heißt es vonseiten des Landratsamts.

Dass es möglichst schnell gehen soll, zeigte der Montagnachmittag: Im Beisein von Mitarbeitern des Landratsamts durchliefen die Betriebsmitarbeiter eine interne Schulung. Während die Schließung dem Landkreis Landshut keine Probleme bereitet, ist die Situation im Landkreis Kelheim nicht so entspannt. Dort gibt es keine Ausweichmöglichkeit wie die Deponie in Spitzlberg. Wie schon berichtet, wird der Müll der 35 betroffenen Gemeinden, der normalerweise zur Firma Koslow geliefert wird, bis auf weiteres auf der Deponie in Spitzlberg zwischengelagert. Die Kapazitäten sind dort laut Landratsamt vorhanden, zumal es sich dabei hauptsächlich um Elektroschrott handle. Alles andere werde wie bisher gehandhabt und beispielsweise nach Schwandorf gebracht.

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