Wörth an der Donau Regensburger Kripo erwischt Schleuser auf frischer Tat

Auf ihrem Weg nach Berlin war für den Schleuser und seine Passagiere bei Wörth "Endstation". (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder/dpa

Fahnder der Regensburger Kriminalpolizei haben am Sonntag auf der A3 bei Wörth an der Donau die Einschleusung von fünf Menschen aus Syrien erkannt. Der 32-jährige Schleuser sitzt mittlerweile in Haft.

Die Kriminalbeamten stoppten am Sonntag auf der A3 bei Wörth ein Auto mit sechs Insassen für eine Kontrolle. Wie sich herausstellte, sollten hier fünf Syrer aus Österreich nach Deutschland eingeschleust und nach Berlin gebracht werden. Der Fahrer, ein 32-jähriger Syrer aus Schwaben, war nach Österreich gefahren, um die Menschen abzuholen und gegen Bezahlung zu transportieren. Gefundene Unterlagen deuten darauf hin, dass die Geschleusten schon einmal versucht hatten, nach Deutschland einzureisen. Alle fünf wurden in eine Erstaufnahmeeinrichtung verbracht.

Die weiteren Ermittlungen gegen den Fahrer wegen des Verdachts auf Einschleusung von Personen sowie Verstoß nach dem Aufenthaltsgesetz werden durch die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg geführt. Der 32-Jährige wurde vorläufig festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg einem Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher einen Untersuchungshaftbefehl erließ. Der Beschuldigte wurde in eine bayerische Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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