Wörth an der Donau ÖDP kritisiert Auswirkungen des Südostlink

Durch die Wörther Au bei Kiefenholz sollen die wahrscheinlich zwei Kabelstränge der Stromautobahn gegraben werden. Wegen der Grunddienstbarkeit sei das Land hinterher entwertet, kritisieren viele Landwirte und Verpächter. Foto: Nopper

Es war natürlich ein Wahlkampftermin; der ÖDP-Europabgeordnete Professor Klaus Buchner kritisierte am Samstag in Kiefenholz in der Runde des Kreisverbands heftig die Pläne für den Südostlink. Auch in Wiesent und Kiefenholz sollen Äcker aufgegraben werden, damit bei Geisling die Stromautobahn über die Donau setzen kann. Aber man begnügte sich nicht mit Vorwürfen an Energiekonzerne, sie wollten sich gegenseitig Milliardenaufträge zuschanzen. Man diskutierte auch machbare, denzentrale Alternativen.

"Das Problem an der Stromtrasse ist, dass die Region nichts davon hat", erklärte Kreisrätin Claudia Wiest an der Kiefenholzer Kirche. Und sie meinte damit nicht in erster Linie die ganz handfeste Zerstörung von Kulturlandschaften wie dem Himmeltal bei Brennberg. "Es ist eher so, dass man da eine Autobahn ohne Ausfahrten plant. Der Strom kann nirgends abgezweigt werden und niemand kann seinen Strom einspeisen. Damit verhindert man die Energiewende." Denn, da waren sich die Anwesenden einig: "Vor allem soll billiger Braunkohlestrom aus Mitteldeutschland in die energiehungrigen Industriezentren des Südens transportiert werden. Dreckiger Braunkohlestrom."

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