Sonntagmittag ist es auf der A3 bei Wörth an der Donau im Kreis Regensburg zu einem Motorradunfall gekommen. Der Fahrer stürzte und schlitterte mit seiner Maschine auf der Fahrbahn entlang, nachdem ein Bremsmanöver schief gegangen war.

Nach Angaben der Polizei fuhr am Sonntag gegen 12 Uhr ein 30-jähriger Mann aus dem Landkreis Cham mit seiner Harley-Davidson auf der A3 in Fahrtrichtung Passau. Zur Unfallzeit stockte der Verkehr auf der Autobahn. Etwa einen Kilometer nach der Anschlussstelle Wörth/Ost bemerkte der Biker die Stockung - allerdings zu spät. Ein kurzes, starkes Bremsmanöver führte dazu, dass das Vorderrad der Maschine wegrutschte und der Fahrer auf der linken Fahrspur stürzte. Das Motorrad und der Fahrer rutschten auf der Fahrbahn entlang, die Maschine prallte gegen einen vorausfahrenden Wagen, schlitterte quer über beide Fahrbahnen und landete letztendlich in der Außenschutzplanke auf dem Standstreifen. Der Motorradfahrer kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Mann schwebte nicht in Lebensgefahr.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Neutraubling und Wörth an der Donau übernahmen die Absicherung der Unfallstelle und die Sperrung des Standstreifens bis zur Bergung des Motorrades. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von gut 5.000 Euro. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht, die Unfallstelle war gegen 13.30 Uhr geräumt.