Wörth an der Donau Heimatforschung: "Vorbild für die ganze Oberpfalz"

Ortsheimatpfleger und Pfarrarchivar Fritz Jörgl zeigt Dr. Dallmeier die alten Bände und den Arbeitsraum, den er im Pfarrheim eingerichtet hat. Foto: Nopper

Die Heimatforschung genießt in Wörth großen Stellenwert: "Wenn man hier einen Vortrag anbietet, kommen die Leute. Anderswo bleiben die Säle leer", lobt Dr. Martin Dallmeier, der frühere Archivar der Familie Thurn und Taxis, langjährige Vorsitzende des historischen Vereins der Oberpfalz und wenn man so will auch Ziehvater einer ganzen Generation von Heimatpflegern. Erstmals kam er nun dazu, die beiden Wörther Archive - das der Stadt und das der Pfarrei - zu besichtigen und war voll des Lobes.

Wir treffen den "gelernten Archivar" zusammen mit Fritz Jörgl im Pfarrheim an der Sandmüllerwiese, gebeugt über drei armdicke Bände, denen man ihre Jahrhunderte eigentlich kaum ansieht. Auch die Pfarrei besitzt ein Archiv, in dem Geburts- und Sterbeverzeichnisse bis zurück ins 16. Jahrhundert vorliegen. "Das ist etwas ganz Besonderes", freut sich Dallmeier, "einmalig sozusagen. Im 30-jährigen Krieg sind fast alle derartigen Aufzeichnungen zerstört worden, nur hier in Wörth nicht." In einer Stadt, die über Jahrhunderte Sommersitz der Regensburger Bischöfe war, ließen sich anhand der Sterbematrikeln Familienstammbäume, aber auch interessante sozialgeschichtliche Zusammenhänge erforschen, also ein wahrhafter Schatz - sofern man ihn zu heben weiß.

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