Auf der A3 kam es am Dienstagnachmittag im Landkreis Regensburg zu einem doppelten Auffahrunfall mit drei Lastwagen. Dabei wurden drei Menschen verletzt, einer von ihnen schwer. 

Der Unfall passierte gegen 16.30 Uhr zwischen der Anschlussstelle Wörth/Wiesent und Rosenhof in Richtung Nürnberg. Ein 48-Jähriger fuhr mit seinem Silozug in Richtung Regensburg und bemerkte laut Polizeiangaben anscheinend zu spät, dass der 26-jährige Lastwagenfahrer vor ihm wegen eines Staus bremsen musste. Er fuhr auf den Lastwagen auf und schob diesen auf einen weiteren Laster. Der 48-Jährige wurde bei dem Unfall in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den Mann aus der Fahrerkabine. Mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen kam er in ein Krankenhaus. Die beiden anderen Lastwagenfahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden ebenfalls im Krankenhaus behandelt. 

Infolge des Unfalls kam es zu einer knapp einstündigen Vollsperrung der Autobahn. Kurz nach 17 Uhr wurde die Fahrbahn dann in Richtung Passau wieder für den Verkehr freigegeben. Auch in der Gegenrichtung hatte sich infolge des Verkehrsaufkommens ein langer Stau gebildet. Die Feuerwehren Wörth, Wiesent, Pfatter und Neutraubling arbeiteten an der Unfallstelle. Da die Lkw nach Polizeiangaben noch bewegt werden konnten, wurde für die Bergung kein schweres Gerät benötigt. Allerdings waren zwei der Fahrzeuge nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 150.000 Euro.