"Es ist eine absolute Katastrophe. Ich mache das jetzt seit über dreißig Jahren und habe noch nie erlebt, dass es keine Ware gibt", sagt Claudia Meinhart, Inhaberin der Hof-Apotheke in Wörth. Der Mangel sei allgegenwärtig.

"Bei allen Medikamenten, die wir normalerweise auf Lager haben, haben wir zur Zeit viereinhalb Seiten an Defektmeldungen." Dies sei ein Horror-Szenario, das Apotheker und Patienten momentan erleben. "Man hat den Bedarf, will Arzneimittel abgeben und kann nicht - weil man nichts hat", klagt Meinhart.

Dabei handele es sich nicht nur um Ware von bestimmten Firmen. "Es ist ja für die Patienten schon unangenehm, wenn sie nicht dasselbe Päckchen bekommen, wie gewohnt", sagt Meinhart. Stattdessen sei schon häufig der bestellte Wirkstoff überhaupt nicht zu bekommen. "Wir sind wie auf einem Basar, handeln überall und hängen am Telefon, ob wir irgendwo etwas herbekommen." Man wolle nichts geschenkt, wolle bezahlen, aber könne nichts bekommen. Es sei sehr unangenehm, das den Patienten mitteilen zu müssen. Woran es liegt, darauf hat Meinhart keine Antwort.

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