Wörth a. d. Isar Einblick in die Orgelwerkstatt: 1.370 neue Pfeifen für Kirche

1370 Pfeifen aus Metall und Holz wird die neue Orgelanlage in Wörth am Ende haben. Derzeit werden sie in der Orgelwerkstatt von Thomas Jann bearbeitet. Foto: Stefanie Wieser

Holzrahmen, Leisten, Ventile, Tasten - in der Halle von Thomas Jann in Allkofen (Landkreis Straubing-Bogen) ist schon was zu sehen von der neuen Orgel für die Kirche in Wörth an der Isar. "Alles kommt einmal an seinen Platz", erklärt der Orgelbaumeister, ehe die Teile dann zur Kirche gebracht und dort montiert werden. 14 Meter hoch ist der Teil der Werkstatthallen, in der die Orgeln einmal auf Probe zusammengebaut werden. Für die Orgel in Wörth, die übrigens aus drei Teilen (eine Orgel für die Empore, eine für die Wallfahrtskapelle und ein Tubawerk) bestehen wird, reicht die Höhe. Größere Exemplare, Jann hat beispielsweise auch die Orgel für den Liebfrauendom in München gebaut, mussten auch schon mal liegend zusammengebaut werden, erzählt er. Neben dem Rahmengebilde für die Hauptorgel steht auch bereits der Spieltisch. Jann hat - in Absprache mit der Pfarrei - entschieden, dass dieser seitlich angebracht wird, weil man sonst nicht an der Orgel vorbei kann.

Der "Aufschneider" setzt die Pfeifen-Schnitte

Die Hallen sind vollgestellt mit Maschinen für Schreinerarbeiten und Co. Dort werden die einzelnen Teile gefertigt. Es entstehen nicht nur Rahmenteile, auch Holzpfeifen und Ventile werden zusammengezimmert. Weiter geht es durch die Werkstatt zu "Aufschneider" Alfons. Er wartet nicht etwa mit prahlerischen Geschichten auf, nein dieser Spitzname ist wirklich Programm: Er setzt bei den Pfeifen die Schnitte, die für die richtige Tonlage sorgen. Durch eine weitere Tür geht es in eine große Kammer, dort ist der Tonmeister am Werk, der die Pfeifen richtig intoniert..

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading