Wochenmarkt läuft ohne Probleme Kein Massenandrang und genügend Abstand

Den in Zeiten der Corona-Krise gewünschten Abstand hielten die Kunden am Mainburger Wochenmarkt- Foto: Hans Kistler

Natürlich hat der Wochenmarkt auf dem Mainburger Griesplatz schon bessere Zeiten erlebt. Dafür, dass er vonseiten der Stadt eigentlich schon abgesagt war, wurde er am vergangenen Samstag von zahlreichen treuen Kunden besucht - und das trotz der tags zuvor angeordneten landesweiten Ausgangssperre und wesentlich schlechteren Wetters als die frühlingshaften Tage davor.

Die Marktbeschicker sind froh, dass der "Grüne Markt" auch in Zeiten des Coronavirus bis auf weiteres zweimal pro Woche stattfinden soll. "Bei uns gibt es keinen Massenandrang, keine Einkaufswägen, dafür aber frische Luft, noch frischere Lebensmittel - und vor allem genügend Respekt und Abstand der Konsumenten." An den Supermarktkassen sei dies nicht immer gewährleistet.

Am Wochenanfang hatte noch große Aufregung geherrscht, nachdem Bürgermeister Josef Reiser im Wirrwarr der aktuellen Sicherheitsvorkehrungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erklärt hatte, dass bis auf weiteres kein Wochenmarkt mehr stattfindet. Viele Marktbeschicker fürchteten um ihre Existenz. Auf eine dringliche Beschwerde von ÖDP-Stadträtin Annette Setzensack und auch aufgrund der Vorgabe von Ministerpräsident Söder schwenkte das Mainburger Stadtoberhaupt zumindest dahingehend um, dass das am Mittwoch ausgefallene Markttreiben am Samstag wieder stattfinden kann - bis auf weiteres. Reiser wies jedoch darauf hin, diesbezüglich ganz genau hinzuschauen, ähnlich wie bei Kinderspielplätzen.

Setzensack kann die Absage nicht nachvollziehen. Sie betont, dass man auf einem Wochenmarkt seine eigene Taschen oder Körbe mitbringen könne. Das sei ein Plus in Sachen Gesundheit und Vorsorge: "Tüten und Umverpackungen, die möglicherweise schon andere berührt haben, werden so umgangen."

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