#woamumsherz Straubinger Wirte kochen für Betroffene der Corona-Krise

"Stad hoitn und abwarten war noch nie meine Stärke", sagt Michi Stöberl, die Wirtin der Wirtschaft "Zum Geiss" – sie ist eine der Wirtinnen und Wirte, die in Straubing kostenlos für Menschen kochen, die die Corona-Krise besonders hart trifft. Foto: Collage Stefan Karl/Susanne Raith

Die Corona-Krise triftt viele Menschen hart. Damit sie sich wenigstens um das Essen keine Sorgen machen müssen, haben sich Straubinger Gastronomen zusammengetan und bieten nun kostenlose Mahlzeiten an.

Die Initiative will für die "gesundheitlich, beruflich, sozial oder finanziell betroffenen Straubingerinnen und Straubinger" kochen, hieß es auf der Facebook-Seite eines der teilnehmenden Betriebe, der Gastwirtschaft "Zum Geiss". Aktuell seien mehr Menschen denn je von schwierigen Lebensumständen betroffen, etwa wegen der Schließung der Tafeln.

"Stad hoitn und abwarten war noch nie meine Stärke", sagt Michi Stöberl, die Wirtin der Wirtschaft "Zum Geiss", im Interview mit Niederbayern TV vor dem Start der Initiative am vergangenen Freitag. Sie schloss sich mit weiteren Gastronomen aus Straubing zusammen, gemeinsam betreibt man nun die initiative #woamumsherz. Stephanie Naber vom Sommerkeller sagt im Interview mit Niederbayern TV, dass sie ein Lieferant auf einen Sachverhalt hingewiesen hätte: "Wir haben mitbekommen, dass momentan ganz viele Lebensmittel weggeschmissen werden." Daraus sei dann die Idee entstanden, mit diesen Lebensmitteln für Menschen zu kochen, die das nicht selbst tun können.

Weitere Unternehmen, die bei der Inititative mitmachen, sind Anna Liebt Brot Und Kaffee, Sommerkeller, die Caterer der Rocking Chefs, Steiningers, Goidhaibal und die Bäckerei Steinleitner.

Begonnen wurde mit der Essensausgabe am Freitag, ab 6. April soll es das Angebot jeweils Montags bis Freitags von 11 Uhr bis 14 Uhr geben. Die Mahlzeiten können im Sommerkeller (Regensburger Straße 22) abgeholt werden, innerhalb von Straubing wird das Essen auch kostenlos geliefert. Und was steht auf dem Speiseplan? "Geben duads wos gibt", heißt es seitens der Initiative. Unterstützt werden die Betriebe von ihren Lieferanten aus der Region.   

 

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