Wo Furth nachts am schönsten ist Ritterpaar-Häuser machen Nacht zum Tag

Nach dem Anwesen der Ritterin muss man an der Von-Müller-Straße nicht lange suchen, dank eines überdimensionalen Bildes, das Laura Lehminger zeigt. Foto: Th. Linsmeier

Was macht ein echter Further während der Drachenstich-Zeit? Vieles. Und dazu gehört auch ein nächtlicher Spaziergang zu den Elternhäusern des Ritterpaares, denn diese gleichen traditionell nachts einem Lichtermeer. In diesem Jahr sind es sogar drei Straßenzüge.

So leuchtet natürlich zum einen die Frontseite der Bäckerei Lehminger an der Von-Müller-Straße. Neben den üblichen Weiß-Grünen-Fähnchen und den Glühbirnen an den Fenstern sowie Fotos und einem Salzdrachen im Schaufenster sticht vor allem der überdimensionale Leinwand-Fotodruck auf der angrenzenden Freifläche ins Auge, das nachts beleuchtet ist. Doch das ist längst nicht alles.

Wer weiß, dass der Zugang zum Anwesen Lehminger über die Freudensprungsstraße erfolgt, wird hinter dem einstigen Rindt-Gebäude und beim Anwesen der Firma Aschenbrenner fündig: Auch dort wird die Nacht zum Tag. Dafür sorgen Lichterketten und Glühbirnen auf den Fensterbänken. Die Hausfassade schmücken Tücher mit Fenstermotiven und natürlich die typische Further Ritterinnen-Krone. Zudem sind Bilder vom Ritterpaar auf Holztafeln sowie kleine Krönchen am Gartenzaun zu sehen.

Einer optischen Entdeckungsreise gleicht auch der nächtliche Besuch des Anwesens Schweitzer an der Ecke Sperberweg/Milanweg. Natürlich wird auch dieses von Dutzenden Glühbirnen und Lichterketten erhellt; das Haus ist mit Fenstertüchern und Wappen geschmückt. Dass es die Heimat des Drachentöters ist, wird auf den ersten Blick ersichtlich, ist doch ein riesiges Schild „Ritter 2018“ über der Garage angebracht. Zudem ist an der Zufahrt ein großes Foto, das Matthias Schweitzer hoch zu Ross zeigt, zu sehen.

Gemütlich wird es im Garten nebenan, wo die Mittelalter-Feldstühle aus Holz vor Strohballen aufgereiht sind. Daneben das traditionelle Achtelstetter-Gemälde, das alljährlich dem Ritterhaus vorbehalten ist.

Sehenswert sind auch die Wappenschilde, die am östlichen Zaun neben der Garagenzufahrt angebracht sind. Auf ihnen drückt die Familie Schweitzer ihre Verbundenheit zu verschiedenen Further Vereinen und Drachenstich-Gruppierungen aus, darunter die Chamerauer, Sattelbogner, die Bergwacht-Bereitschaft und die Ratsherrn.
Auf jeden Fall ist ein nächtlicher Besuch der Ritterpaar-Anwesen auch in diesem Jahr einen Besuch wert. Davon kann sich jeder noch bis einschließlich 20. August selbst überzeugen machen.

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading