WM-Qualifikation Auswärtscoup des DBB-Teams im Schatten des Krieges

"Wir müssen den Krieg stoppen!", sagt Robin Benzing. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archiv/dpa

Tel Aviv - Trotz des so wichtigen Sieges bei den zuvor in der WM-Qualifikation noch ungeschlagenen Israelis hielt sich die Freude bei Deutschlands Basketballern in Grenzen.

Zu bedrückend sind die Bilder aus der Ukraine, die auch Robin Benzing und Co. im TV sahen. "Ich möchte jetzt kein Statement zum Spiel abgeben. Jeder weiß, was passiert ist und es ist nur eines wichtig: Wir müssen den Krieg stoppen!", sagte Benzing nach dem 71:67 in Tel Aviv, durch das die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes ihre Ausgangslage deutlich verbesserte.

"Es ist schrecklich, die Geschehnisse in der Ukraine am Fernsehen anschauen zu müssen. Dass eine solche Situation in der Welt im 21. Jahrhundert möglich ist, ist unglaublich für mich. Wir sind in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine", sagte Bundestrainer Gordon Herbert. Dem Kanadier war es trotz der bedrückenden Weltlage gelungen, sein Team auch ohne die NBA-Profis und die Spieler aus der Euroleague top einzustellen. Mit zwei Siegen aus drei Spielen ist Deutschland auf Kurs.

Und im zweiten Duell mit Israel am 28. Februar (19.30 Uhr/Magenta Sport) sollen in Maodo Lo und Johannes Thiemann auch zwei Leistungsträger von Alba Berlin dabei sein. Geplant ist, dass das Duo an diesem Samstag in Heidelberg zur Mannschaft stößt. Auch auf Bayerns Andreas Obst hoffen die Verantwortlichen. Mit dem dann deutlich verstärkten Team soll der dritte Sieg eingefahren werden. Da alle Ergebnisse mit in die zweite Gruppenphase genommen werden, hat jede Partie eine ganz besondere Bedeutung.

© dpa-infocom, dpa:220225-99-292722/3

 
 
 

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