Winzer Nach der Havarie: Bergung der "Ilaria" gestaltete sich schwierig

Seit Dienstag am frühen Morgen wird versucht, die gestrandete Ilaria zu bergen. Foto: Regina Hölzel

Seit den frühen Morgenstunden wurde am Dienstag versucht, die gestrandete "Ilaria" zu bergen. Ein Unterfangen, das den Helfern zunächst einiges Kopfzerbrechen bereitete. Das Schiff war am Freitag während eines Ausweichmanövers auf der Donau bei Winzer auf Grund gelaufen.

Bei Winzer, in der Mülhamer Schleife, wartete das mit 811 Tonnen Quarzsand beladene Schiff einen Talfahrer ab. Durch einen Fahrfehler des 52-jährigen Kapitäns lief das Güterschiff mit der Steuerbordseite am Bug außerhalb der Fahrrinne auf Grund. Ein erster Freischleppversuch mit dem Schubboot „Uhu“ misslang.

Seit 8 Uhr versuchte ein Bagger am Dienstag auf dem Bergungsboot "Raphaela" den Quarzsand aus dem Bauch des gestrandeten Schiffs zu laden, um die "Ilaria" leichter zu machen. Immer wieder versuchten die Helfer, mit vereinten Kräften der Schiffe und der Baggerschaufel, das Schiff zurück in die Fahrrinne zu ziehen.

Wegen des niedrigen Wasserstandes der Donau war dieses Vorhaben aber riskant, da die "Raphaela" nicht zu viel Gewicht aufnehmen konnte, ohne Gefahr zu laufen, sich selbst festzufahren.

Erst am frühen Nachmittag war die Rettungsaktion schließlich von Erfolg gekrönt: Die "Ilaria" war wieder frei.
 
 
 

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