Windkraft "Es kommt für Bayern nicht ganz so dick"

Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger will Bürger in Gemeinden von einer Errichtung einer Windkraftanlage in geringerem Abstand überzeugen. Foto: dpa

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hält die Errichtung von 300 weiteren Windkraftanlagen in Bayern für erforderlich.

Er wolle dies an geeigneten Standorten trotz der in Bayern geltenden umstrittenen 10H-Abstandsregelung erreichen, sagte Aiwanger nach einer Kabinettssitzung am Montag in München. Die Regelung sieht vor, dass Windräder einen Abstand vom Zehnfachen ihrer Höhe von Wohnbebauung einhalten müssen, was den weiteren Ausbau der Windkraft weitgehend zum Erliegen gebracht hat.

Derzeit stehen im Freistaat nach Angaben Aiwangers 1.120 Windräder. Der Zubau von weiteren 300 würde einem Gigawatt Leistung entsprechen. Der FW-Vorsitzende bekannte sich zur Vereinbarung mit dem Koalitionspartner CSU, die 10H-Regelung beizubehalten. Ohne diese Regelung wäre es "einfacher", räumte der Minister ein. Er sei sich aber selbst nicht zu schade, die Bürger von Gemeinden von der Errichtung einer Windkraftanlage in geringerem Abstand zu überzeugen. Schließlich würde die Gemeinde davon auch profitieren.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 17. September 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 17. September 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading