A3/Wörth/Kirchroth Mehrere Lkw-Unfälle - Pyrotechnik geladen - Sperrung A3

Im Stau auf der A3 hat sich am Mittwoch ein weiterer schwerer Unfall ereignet. Foto: Franz Nopper

Auf der Autobahn A3 ist am Mittwoch zwischen den Anschlussstellen Wiesent und Rosenhof ein Lastwagen von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Im Folgestau kam es zu einem weiteren schweren Unfall.

Am Mittwochvormittag kam es auf der A 3 in Fahrtrichtung Nürnberg zu zwei schweren Verkehrsunfällen. Gegen 8.25 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Regensburg ein Notruf ein, wonach kurz nach der Donaubrücke, zwischen den Anschlussstellen Wörth/Wiesent und Rosenhof, ein Lkw umgekippt und eine Person eingeklemmt sei. Die Freiwilligen Feuerwehren Wörth a.d.Donau, Neutraubling und Wiesent, sowie Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Verkehrspolizei Regensburg und ein Rettungshubschrauber wurden zur Unfallstelle beordert.

Nach den bisherigen Erkenntnissen ist ein ungarischer Sattelzug kurz nach der Donaubrücke aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Der ungarische Lkw-Fahrer wurde dabei verletzt und musste durch die Rettungskräfte aus dem Führerhaus gerettet und in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Fahrer wurde schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der Sattelzug hatte Motoren geladen. Der Sachschaden an dem Lkw beläuft sich nach einer ersten Schätzung auf circa 25 000 Euro. Für die Bergung des Lkw musste eine Fahrspur gesperrt werden.

Erneuter Unfall im Stau

Im Rückstaubereich ereignete sich um kurz vor 10 Uhr ein weiterer Unfall. Ein Kleintransporter war am Stauende auf einen Lkw mit Tieflader aufgefahren. Der Tieflader hatte einen Bagger geladen. Nach der ersten Mitteilung wurden zwei eingeklemmte Personen vermutet. Durch den Unfall waren beide Fahrspuren blockiert und die Autobahn musste in der Folge total gesperrt werden. Der Verkehr wird derzeit von der Autobahnmeisterei Kirchroth an der AS Wörth/Wiesent ausgeleitet und die Ausfahrt Anschlussstelle Wörth Ost wurde gesperrt.

Durch die ersten Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass eine Person eingeklemmt war. Die Feuerwehr musste den Mann mit technischem Gerät aus dem Führerhaus befreien. Der Mann wurde ebenfalls schwer verletzt in ein Kraunkenhaus eingeliefert. Der Kleintransporter war mit Pyrotechnik beladen. Das Stückgut muss aufwendig umgeladen werden. Der Sachschaden bei diesem Unfall beläuft sich auf insgesamt 30 000 Euro. Die Autobahn ist derzeit noch gesperrt. Die Dauer der Sperre ist bis dato noch nicht absehbar.

Derzeit staut es sich laut Google Maps auf der A3 in Richtung Regensburg von Tiefenthal bis zur Anschlussstelle Wörth an der Donau. Autofahrer müssen vermutlich mit Verzögerungen von bis zu 35 bis 40 Minuten rechnen. 

Die beiden Unfälle sind nicht die ersten, die diese Woche einen längeren Stau auf der A3 verursacht haben. Erst am Dienstag kam es auf Höhe Burgweinting zu mehreren schweren Verkehrsunfällen mit insgesamt fünf Verletzten. Auch am Freitag vergangene Woche krachte es gleich mehrfach auf der A3, damals auf Höhe Wörth an der Donau. In dem Verkehrschaos wurden 14 Menschen verletzt.

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos