Wiesent Höllbach: Ein Bach mit wechselnden Namen

Das Naturschutzgebiet Hölle mit dem "Blockmeer" ist ein beliebtes Ausflugsziel. Foto: Sandra Meilinger

"Wo des Wildbachs klare Fluten rauschen aus dem Bayerwald, wo der Waffenschmiede Hammer in die heilige Stille halt", heißt es im Wiesenter Heimatlied, das von Pfarrer Tiberius Burger getextet wurde. Beschrieben wird darin der Bach, der idyllisch durch das Gemeindegebiet plätschert. Meist wird er als Höllbach bezeichnet, doch in seinem Verlauf wechselt er mehrmals seinen Namen.

Max Wolf schildert in einer mit Bildern versehenen 15-seitigen Schrift den Weg des Baches von seinem Ursprungsort sowie dessen Bedeutung auf die Namensgebung anliegender Dörfer und Täler. Daraus ist zu entnehmen, dass die erste wissenschaftliche Landvermessung in Bayern im Jahr 1568 dokumentiert und von Herzog Albrecht V. an Professor Philipp Apian in Auftrag gegeben wurde. In der Bayerischen Landtafel des Kartographen wird das Gewässer ausschließlich Wisent genannt, dessen Benennung auch der damaligen Schreibweise des Ortes entsprach.

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