Wieder Fälle in Landshut Vandalismus in öffentlichen Toiletten nimmt zu

In öffentlichen Toilettenanlagen der Stadt Landshut kommt es derzeit zunehmend zu offenbar mutwilligen Sachbeschädigungen. Foto: Stadt Landshut

Abgerissene Seifenspender und Papierhalter, demolierte Waschbecken und Kloschüsseln: Die Stadt Landshut verzeichnet seit einigen Wochen wieder zunehmende Fälle von Vandalismus in öffentlichen Toilettenanlagen. Das teilte sie in einer Pressemeldung mit. 

Bereits Mitte März waren in der Innenstadt nahezu alle öffentlichen WCs beschädigt. Betroffen sind dieses Mal nach Angaben des zuständigen Amts für Gebäudewirtschaft neben den beiden jeweils rund um die Uhr geöffneten Einrichtungen am Ländtorplatz und am Postplatz wieder zahlreiche weitere Toilettenanlagen im gesamten Innenstadtbereich. Städtische Bedienstete versuchen zwar, die zerstörte Ausstattung jeweils zeitnah zu ersetzen.

Dies gilt angesichts der am Freitag beginnenden Frühjahrsdult derzeit insbesondere für die Toilettenanlagen auf der Grieserwiese und am Ländtorplatz. Allerdings wird um Verständnis gebeten, dass dies leider nicht in allen Fällen möglich sein wird.

Blinde Zerstörungswut

Gleichzeitig appelliert die Stadt Landshut an alle Toilettennutzer, pfleglich mit den Einrichtungsgegenständen umzugehen. Mutwillige Beschädigungen stellen zudem eine Straftat dar, die konsequent zur Anzeige gebracht wird.

Um die Anlagen schnell wieder funktionstüchtig zu machen, werden nicht nur ohnehin knappe Personalkapazitäten, sondern auch städtische Haushaltsmittel in nennenswerter Höhe gebunden. Dieses Geld könnte an anderer Stelle wesentlich sinnvoller eingesetzt werden als zur Beseitigung von Sachschäden, die auf blinde Zerstörungswut zurückgeführt werden müssen.

Weitere Artikel

 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading