Wie der Vater, so der Sohn? Wolfgang Kreitczick (SLU) möchte Kelheims Landrat werden

Wolfgang Kreitczick will nicht warten, bis die große Politik endlich aufwacht. Foto: Harry Bruckmeier

Einen Überraschungskandidaten für die Wahl des Kelheimer Landrats hat die Stadt-Land-Union (SLU) in der Person von Wolfgang Kreitczick präsentiert. Der 56-jährige Betriebswirt bei der Kreissparkasse ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und lebt in Kelheim. Als Leiter des Ressorts Projektmanagement ist er der Chef von 35 Angestellten. Er ist der Sohn des früheren Landrats Manfred Kreitczick (82) und kam so mit der Kommunalpolitik schon früh in Berührung. Wie beim Vater war zunächst die CSU die politische Heimat von Kreitczick junior. Er war JU-Kreisvorsitzender und gehörte zwölf Jahre dem Kelheimer Stadtrat und dem Kreistag an. Doch im Jahr 2008 zog er sich komplett aus der Kommunalpolitik zurück.

Herr Kreitczick, wie hat Ihr Vater reagiert, als sie ihm eröffnet haben, sich ausgerechnet für das Amt des Landrats zu bewerben, das er ja selbst von 1986 bis 1992 inne hatte?

Wolfgang Kreitczick: Er hat meine Kandidatur mit Freude zur Kenntnis genommen. Ich habe es ihm gesagt, bevor es öffentlich wurde. Ratschläge hat er mir aber nicht gegeben.

Sie sind von der CSU zur SLU gewechselt. Ihr Vater war ebenfalls bei der CSU. Was sagt er denn zu Ihrer neuen politischen Heimat?

Kreitczick: Die SLU ist vom Gedankengut her nicht anders als die CSU. Ich bin zwar aus der CSU ausgetreten, aber mein (...)

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