Wetter Tierisch heiß: Nächste Woche bis zu 40 Grad

Hitzewelle voraus: Wer kann, sollte die kommende Woche im kühlen Nass verbringen. (Symbolbild) Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Auf Ostbayern rollt anscheinend eine Hitzewelle zu. Nach den Berechnungen verschiedener Wettermodelle deutet vieles auf große Hitze in der kommenden Woche hin. Im ganzen Land sind dann laut dem Deutschen Wetterdienst Spitzenwerte von 30 bis 35 Grad möglich. Einige Berechnungen sagen sogar Werte um 40 Grad voraus.

Laut Einschätzung von Meteorologen besteht vor allem im Süden und Osten Deutschlands um die Wochenmitte mit Luft aus Afrika die Möglichkeit für Spitzentemperaturen um 40 Grad. Natürlich hänge das von zahlreichen Faktoren ab, die zusammenkommen müssen.

Hitzewelle dank heißer Luft aus Afrika

Zunächst aber setzt sich bei uns verbreitet deutlich angenehmere Luft durch, es gibt einen freundlichen Mix aus Sonne, Wolken und einzelnen Schauern. Ab Sonntag jedoch stellt sich die Wetterlage um. Die Kombination aus einem Tief über dem östlichen Atlantik und einem Hoch über dem östlichen Mittelmeer treibt die heiße Wüstenluft direkt nach Mitteleuropa. Soweit die derzeitige Prognose vieler Wetterdienste.

Für Berlin sind zur Mitte der kommenden Woche Temperaturen um 37 Grad vorausgesagt. Im Donautal in Ostbayern sind immerhin Spitzenwerte um die 34-Grad-Marke realisistisch. Die wahrscheinlichen Spitzenwerte für Mittwoch und Donnerstag in der Region finden Sie in unserer Karte.

Der Temperaturrekord für Juni liegt in Deutschland bei 38,2 Grad und stammt aus dem Jahr 1947. Die höchste in Deutschland je offiziell gemessene Temperatur wurde 2015 im fränkischen Kitzingen mit 40,3 Grad gemessen. Neue Temperaturrekorde seien angesichts der Großwetterlage aber durchaus möglich, schätzen die Meteorologen.

Unbedingt viel trinken

Erreicht uns im Sommer eine Hitzewelle, wird es bei der Arbeit, im Büro oder auch in der Schule ziemlich ungemütlich und ohne Klimaanlage sogar zur Qual. Es können Beschwerden wie Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen, Schwindel und Ermüdung auftreten. Deshalb sollte für Kühlung gesorgt und vor allem reichlich Wasser oder Fruchtschorlen getrunken werden, um einer Dehydrierung vorzubeugen. Alkohol sollte hingegen gemieden werden, da dieser dem Körper Flüssigkeit wieder entzieht. Insbesondere kleine Kinder sowie alten und kranken Menschen wird empfohlen "über den Durst" zu trinken.

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