Westjordanland Palästinenser bei Zusammenstößen mit Israels Armee getötet

Ein palästinensischer Junge begutachtet die Schäden an einem Haus. Foto: Majdi Mohammed/AP/dpa

Seit Wochen führt die israelische Armee in Teilen des besetzten Westjordanlands Razzien durch. Dabei kam es nun zu einem tödlichen Zwischenfall.

Bei Zusammenstößen mit der israelischen Armee im besetzten Westjordanland sind nach palästinensischen Angaben zwei Männer getötet worden. Sechs weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, wie das Gesundheitsministerium in Ramallah am Sonntag mitteilte. Die in der Stadt Nablus durch Schüsse getöteten Männer waren demnach 25 und 28 Jahre alt.

Palästinensischen Berichten zufolge griffen bewaffnete Männer die Soldaten während einer Razzia an. Israels Armee bestätigte einen Einsatz in der Nacht in Nablus und in weiteren Orten im Westjordanland. Demnach seien vier bewaffnete Terrorverdächtige festgenommen worden. Zwischen ihnen und israelischen Streitkräften habe es einen Schusswechsel gegeben. Zu Toten und Verletzten machte das Militär keine Angaben.

In Israel wurden seit März bei einer Terrorwelle 19 Menschen getötet. Im Westjordanland wurden ein israelischer Wachmann und ein Soldat von Palästinensern erschossen. Seit Wochen führt die israelische Armee in Teilen des besetzten Westjordanlands Razzien durch. Bei Militäreinsätzen und Zusammenstößen mit Soldaten wurden seit Jahresbeginn Dutzende Palästinenser getötet.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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