Wenige Gurt- und Masken-Verstöße Polizei Niederbayern zieht positives Fazit zum Schulstart

Bisher alles gut: Die Polizeidienststellen in Niederbayern ziehen ein positives Fazit ihrer Kontroll-Aktionstage zum Schulstart. (Symbolbild) Foto: Arne Dedert/dpa

Die niederbayerischen Polizeidienststellen haben zum Schulstart letzte Woche intensiv Kontrollen durchgeführt, um festzustellen, ob alle Eltern und Kinder auf dem Weg zur Schule vorschriftsmäßig angeschnallt waren. Auch die Einhaltung der Maskenpflicht an Bushaltestellen und Bahnhöfen wurde überprüft. 

Während der Aktionstage von Dienstag bis Freitag waren rund 470 Beamte in Niederbayern mit Verkehrskontrollen beschäftigt. Dabei wurden insgesamt 572 Verstöße beanstandet, rund 200 davon gegen die Anschnallpflicht und 34 gegen die Kindersicherungspflicht geahndet. "Dabei handelt es sich zwar um einen niedrigen prozentualen Anteil im Vergleich zur Gesamtzahl der Schüler in Niederbayern", heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei, "aber jedes unzureichend gesicherte Kind ist ein potentielles Unfallopfer zu viel." Insbesondere der korrekten Sicherung von Kleinkindern im Auto komme große Bedeutung zu, da selbst leichte Zusammenstöße für die Kleinsten schwere Folgen haben könnten.

Kein Schulwegs-Unfall in der ersten Woche

Eine gute Nachricht hatte das Polizeipräsidium Niederbayern auch noch zu melden: In der ersten Schulwoche ist es zu keinem einzigen Verkehrsunfall im Zusammenhang mit dem Weg zur Schule gekommen. Da nun im Herbst aber die Morgen wieder dunkler würden, bitte man weiterhin um Umsicht, hieß es weiter: "Für Verkehrsteilnehmer gilt: Augen auf und Fuß vom Gas!" Zudem sollten Eltern ihre Kinder mit reflektierender, gut sichtbarer Kleidung oder entsprechenden Accessoires für die dunkle Jahreszeit ausstatten.

Viele Masken-Verstöße an Bushaltestellen und Bahnhöfen

Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern gegenüber idowa erklärte, kam es darüber hinaus recht häufig zu Verstößen gegen die Maskenpflicht an Bushaltestellen und in Bahnhöfen. In vielen Fällen hätten die Schüler vermutlich schlicht nicht gewusst, dass sie ihre Maske auch hier schon tragen müssten und nicht erst im Bus oder Zug, hieß es weiter. "Im Rahmen der Verhältnismäßigkeit haben wir in diesen Fällen aber natürlich keine Anzeigen gestellt", erklärte der Polizeisprecher.

 

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