Er hat sich trotz Stotterns immer mutig durchgekämpft, sagt Hans Brinninger. Der 59-Jährige ist Bauingenieur aus dem Kreis Passau und selbstständig im Landschafts- und Gartenbau tätig. Brinninger hat gelernt, mit dem Stottern umzugehen, und unterstützt heute andere Betroffene mit der Selbsthilfe Niederbayern. Vielleicht war das Stottern für ihn auch ein Glücksfall, sagt er unserer Zeitung anlässlich des Welttags des Stotterns am 22. Oktober.

Herr Brinninger, wann ist das Stottern denn bei Ihnen besonders schlimm?

Hans Brinninger: Das ist wirklich von Situation zu Situation unterschiedlich, es wechselt oft von einer Sekunde auf die andere. Am Anfang eines Gesprächs habe ich es oft noch ganz gut im Griff.

Wenn das Gespräch länger dauert, wird es schlimmer?