Weltimpfgipfel in Brüssel EU kämpft gegen Impfskepsis

Das Vertrauen in Impfungen soll wieder hergestellt werden. Foto: dpa

Es geht um nicht weniger als 25 Millionen Menschen weltweit. Deren Leben könnte gerettet werden, wenn Eltern ihre Kinder systematisch impfen lassen würden - das hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerechnet. Diese Zahlen waren es, die am Donnerstag in Brüssel beim Weltimpfgipfel für flammende Appelle sorgten.

"Jede Minute, die wir zögern, uns für Impfungen einzusetzen, kostet Kinder ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben", rief EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis den rund 400 Vertretern von Regierungen und Gesundheitsorganisationen aus allen Teilen der Welt zu. "Es kann nicht angehen, dass in einer so hoch entwickelten Welt wie der unseren noch immer Menschen an Krankheiten sterben, die schon seit Langem hätten ausgerottet sein sollen", betonte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Doch genau das ist der Fall, wie die Konferenz belegte: Der seit Anfang 2018 verzeichnete Anstieg an Masernerkrankungen (damals waren es 84.462 Fälle europaweit im ganzen Jahr) hat sich fortgesetzt - auf nun mehr als 90.000 nur in der ersten Jahreshälfte. Zwischen 2016 und 2019 gab es 84 Todesfälle.

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