Hans Haslsteiner hat sich zum ersten Mal ins literarische Schreiben gestürzt und sich in kleinen Texten über die Kindheit "im weißen Fluss" über das Reale hinausgelehnt.

Man kann es fast hören, den dumpfen Trommelschlag, das aufgebrachte Zwitschern aus dem Dschungeldickicht. Und Hans Haslsteiner sehen, wie er als Bub mit dem Einbaum der wilden Strömung folgt - was bliebe ihm anderes übrig? Ein "2.000-Meilen-Trip durch die grüne Hölle auf dem weißen Fluss", schreibt der Kötztinger. Das war vor gut einem halben Jahrhundert. "Und stimmt nicht ganz", gibt Haslsteiner, heute 66, zu. Zugewachsen war der Weiße Regen früher schon, das ja. Bevor das Wasserwirtschaftsamt ihn "drangsaliert" habe, sei das Ufer wildromantisch gewesen. Beim Schreiben hat er das Grün jetzt literarisch zur mächtigen Dschungelvegetation nachverdichtet. Piranhas und den "Wossamoo"? "Gab es nur in der Fantasie." Die hat er zusammen mit seinen Erinnerungen hervorgekramt.