Wegen versuchten Mordes vor Gericht Beschuldigter soll Fußgänger vor Sprinter geschubst haben

Das Regensburger Landgericht verhandelt am Dienstag einen Fall von versuchtem Mord. (Archivbild) Foto: Armin Weigel/dpa

In Regensburg steht ab Dienstag ein Mann wegen versuchten Mordes vor Gericht. Er soll im Mai einen Fußgänger auf die Straße geschubst haben, als gerade ein Sprinter vorbeifuhr. 

Der Vorfall ereignete sich am Morgen des 19. Mais. Ein 34-Jähriger ging gerade auf dem Gehweg der Landshuter Straße in Regensburg , als ihn laut Staatsanwaltschaft plötzlich der Beschuldigte auf die Straße geschubst haben soll. Zur selben Zeit fuhr ein Sprinterfahrer an den beiden vorbei, er konnte noch bremsen und ausweichen, touchierte den Fußgänger aber trotzdem. Er erlitt leichte Verletzungen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, den Tod des Passanten billigend in Kauf genommen zu haben und wertet die Tat als versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Da der Tatverdächtige unter einer chronischen psychischen Erkrankung leidet, geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass er im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt habe. 

Der Prozess wird fortgesetzt. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung. 

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