Wegen Corona-Grenzkontrollen Auf der Rückreise fast 14 Stunden im Stau

Die Autos stehen dicht gedrängt an- und nebeneinander. "Es wurde keine Rettungsgasse gebildet", sagt Sabine Meier, die im Stau stand. Foto: Sabine Meier

Sieben Kilometer in 14 Stunden entspricht einer Geschwindigkeit von 0,5 Kilometern in der Stunde. Ein ungewöhnliches Tempo auf einer Autobahn. Ein Fußgänger schafft ungefähr vier. Grund: ein Stau. Grund für den Stau: Grenzkontrollen wegen Corona. 14 Stunden mittendrin: Sabine Meier aus Aholfing.

Von Samstag auf Sonntag wollte Sabine Meier mit ihren beiden Söhnen, 14 und 17 Jahre alt, aus dem Kroatienurlaub nach Hause fahren. Soweit ihr Plan. Doch es kam etwas anders. Um 18 Uhr erreichen sie den Karawankentunnel an der slowenisch-österreichischen Grenze - nichts geht mehr, bis um 5.40 Uhr am Sonntagmorgen, als sie endlich den Tunnel passieren können.

Vor ihrer Abreise ins kroatische Istrien, das nicht als Corona-Risikogebiet eingestuft ist, hatte sich Meier noch beim Auswärtigen Amt informiert und ein Formular für Campingurlauber ausgefüllt. Das sollte die Fahrt erleichtern, was bei der Hinreise auch funktioniert hat. "An der Grenze wurden wir durchgewunken", sagt die 51-Jährige. Bei der Rückreise ist es dann anders gekommen - "aus dem Nichts".

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