Weder high noch illegal Inhaber des neuen Hanf-Ladens in Landshut im Gespräch

Jahrelang arbeitete Wenzel Cerveny (59) in der Gastronomie, jetzt eröffnete der Vorsitzende des bayerischen Cannabis-Verbandes seinen achten Hanf-Laden in Bayern in der Theaterstraße in Landshut. Foto: lmw

Am Donnerstag hat in der Theaterstraße ein Hanf-Laden eröffnet. Dort kann man unter anderem Zahnpasta, Nudeln, Aufstriche, Kaugummis oder Tees mit Hanf kaufen, aber auch Öle mit CBD (dem, im Gegensatz zu THC, nicht berauschenden Wirkstoff von Hanf), die Beschwerden verschiedenster Krankheiten lindern sollen. Wenzel Cerveny, Inhaber des Bio-Hanf-Ladens sowie Gründer und Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern, sieht sich immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert, dass er Drogen verkaufe. Im Gespräch mit der Landshuter Zeitung erzählt er, wieso seine Hanf-Produkte legal sind und weshalb vor allem Senioren zu seinen Kunden gehören.

Landshuter Zeitung: 2013 haben Sie für den Bayerischen Landtag kandidiert und waren später Initiator des bayerischen Volksbegehrens "Ja zu Cannabis". Wie kam es dazu?

Wenzel Cerveny: Während ich auf der Straße Werbung für den Landtag machte, wurde ich von Passanten aufgeklärt, die wollten, dass ich mich für Cannabis und die Konsumenten, die es als Medizin nutzen, einsetze. Vorher hatte ich keinerlei Kontakt, wusste nicht mal, wie Cannabis riecht. Nach intensiver Recherche habe ich 2014 dann das Volksbegehren "Ja zu Cannabis" in Bayern gestartet...

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