Wechsel nach Offenbach Zitzelsberger verlässt DJK Vilzing schon wieder

Jakob Zitzelsberger (r.) verlässt die DJK Vilzing und wechselt nach Offenbach. Für die Kickers stand er in einem Testspiel gegen Würzburg sogar schon auf dem Platz. Foto: Beautiful Sports/imago

Das war ein kurzes Gastspiel: Wie die DJK Vilzing mitteilt, verlässt Neuzugang Jakob Zitzelsberger verlässt den Regionalliga-Aufsteiger schon wieder.

Anfang Juni wurde er offiziell vorgestellt, Anfang Juli schon wieder verabschiedet: Jakob Zitzelsberger war als Verstärkung für die Vilzinger Defensive eingeplant. Weil der Verteidiger aber mit sofortiger Wirkung zu den Kickers Offenbach in die Regionalliga Südwest wechselt, müssen die Oberpfälzer erneut auf Spielersuche gehen.

Studium ist Grund für Wechsel von Vilzing nach Offenbach

Vilzings Sportlicher Leiter Sepp Beller erklärt den Grund für den Wechsel des 25-Jährigen: "Wir wussten um die Tatsache, dass sich Jakob um einen Studienplatz beworben hat, der Fußballspielen in der Oberpfalz nicht mehr zugelassen hätte. Wir haben im Rahmen der Verhandlungen darüber gesprochen, auch wenn beide Seiten davon ausgegangen sind, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit sehr klein ist. Nun ist es so eingetreten, dass er Studien- und Wohnort nach Frankfurt verlegt und ihm der neue Verein dabei sehr behilflich ist."

Zitzelsberger wirkte bereits als Proband im Training bei den Kickers Offenbach mit und trug bei einem Testspiel auch schon das Trikot seines neuen Vereins. Im Vorbereitungsduell der Hessen gegen die Würzburger Kickers am 25. Juni bereitete Zitzelsberger auch einen Treffer vor.

DJK Vilzing will nochmal auf dem Transfermarkt aktiv werden

Trotz des Abgangs vertraue man dem Kader noch "voll und ganz", erklärt Roland Dachauer, Vilzings Leiter Sport. Aber: Wegen der kurzfristigen Personalie und weiteren verletzungsbedingten Rückschlägen einiger Spieler - unter anderem wird Quirin Stiglbauer wochenlang ausfallen - gäbe es am Huthgarten nun wieder die Notwendigkeit, sich nach einem weiteren Neuzugang umzusehen. "Dass wir noch was tun müssen bis Ende August, steht außer Frage", betont Dachauer.

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