Web-Portal "BayernCloud Schule" geht nach Ostern an den Start

Eine Schülerin erledigt Schulaufgaben an einem Laptop. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Verwaltungskräfte an den Schulen sollen künftig mit einem zentralen Zugang auf eine breite Palette digitaler Angebote zugreifen können. Bereits bestehende Angebote, darunter auch die Lernplattform mebis, werden dazu unter dem Dach der neuen "BayernCloud Schule" gebündelt. Das neue Web-Portal soll nach den Osterferien zunächst an ausgewählten Schulen eingeführt werden. Danach sollen, immer begleitet von Akzeptanztests unter den Nutzern, schrittweise immer mehr Schulen dazukommen. Noch im Laufe dieses Schuljahres soll das Portal dann allen bayerischen Schulen zur Verfügung stehen.

"Es ist mir ein großes Anliegen, die digitalen Arbeitsbedingungen für die Schulfamilie in Bayern zu verbessern", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. "Wir wollen, dass Lehrkräfte, Schülerinnen, Schüler sowie Verwaltungsangestellte künftig noch schneller und bequemer auf digitale Inhalte und Anwendungen zugreifen können, um zum Beispiel Videokonferenzen ohne großen Aufwand durchzuführen." Die neue Cloud sei ein weiterer Meilenstein für die Digitalisierung der Schulen.

Die Nutzerfreundlichkeit werde damit nochmals erheblich gesteigert - und das bei hohem Datenschutzniveau, betont das Ministerium. Gleichzeitig würden Schulen und Schulaufwandsträger bei der Wartung und Pflege ihrer IT-Systeme entlastet. Das Portal soll schrittweise ausgebaut und nach und nach um neue Angebote ergänzt werden.

Das gesamte Projekt wird gemeinsam von Kultus-, Digital- und Finanzministerium getragen. Man setze dabei ganz bewusst auf einen "gleitenden Einstieg", sagte Piazolo. "Bei IT-Projekten dieser Größenordnung muss man schrittweise vorgehen." Und bei jedem Schritt hole man sich die Rückmeldung der Nutzerinnen und Nutzer ein. "Durch die sukzessive Einführung kann das Feedback der Schulen professionell evaluiert und verarbeitet werden. So können wir von den Nutzern lernen und bei Bedarf nachjustieren", erklärte der Minister.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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