Was vor 100 Jahren in der Zeitung stand Niederwinkling: Pfarreien dürfen ihre Glocken zurückkaufen

Ab Februar 1919 ist der Nähfaden nicht mehr rationiert. Händler dürfen ihn wieder frei verkaufen. Der Händler Adolf Aichner wirbt umgehend im Straubinger Tagblatt. Foto: pah

Endlich Frieden: Das war der beherrschende Gedanke im Jahr 1919. Mit dem Ersten Weltkrieg endet die Monarchie. Im Deutschen Reich tritt der Achtstundentag in Kraft. In Würzburg kommt Ludwig Volkholz als unehelicher Sohn einer Dienstmagd zur Welt; als Landrat von Kötzting und als bayerisches Original sollte er später bekannt werden. 1919 ist auch das Geburtsjahr des amerikanischen Schauspielers Lex Barker, der als "Tarzan" und "Old Shatterhand" weltberühmt wird. Doch davon wussten die Menschen damals noch nichts. Was sie in unserer Gegend bewegte und was damals in der Zeitung stand, soll Thema unserer Sommerserie sein. Im zweiten Teil geht es um die Ausgaben im Februar 1919.

Die "Buchnersche Wirtschaft" in Welchenberg (heute Gemeinde Niederwinkling) hat es 1919 schon gegeben - wenn auch damals natürlich noch ohne Sternegastronomie. Die Zeitung berichtet von einem Diebstahl daraus: Ein Unbekannter nahm sechs Kopfkissenbezüge, fünf Bettüberzügen, drei weiße Betttücher und ein weißes Handtuch mit. Die Polizei veröffentlicht eine Täterbeschreibung und warnt die Gastwirte vor einem erneuten Auftreten des Diebs.

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