Was die Corona-Krise für Pflegekräfte bedeutet Helfen bald Physiotherapeuten im Heim aus?

Mitarbeiterinnen der Seniorenresidenz St. Benediktus bedanken sich für die Unterstützung. Foto: Kuchler

Das Besuchsverbot für Pflegeheime und Krankenhäuser führt in der Seniorenresidenz St. Benediktus in Bad Kötzting für alle Beteiligten zu schmerzlichen Einschränkungen. "Die Mutter, den Vater oder Freunde und Bekannte von heute auf morgen nicht mehr zu sehen, zu umarmen oder gemeinsam mit ihnen zu lachen - das ist eigentlich undenkbar. Und doch hat der Virus das Leben im Heim auf den Kopf gestellt." Mit diesen Worten beschreibt eine Mitarbeiterin den Alltag in der Einrichtung an der Lamer Straße. Heimleiter Heinz Greger kann nur beipflichten. "Unsere Beschäftigten müssen jetzt die Sorgen und Ängste der Bewohner und Angehörigen abfangen und Trost spenden", sagt er.

Es hat sich vieles geändert. Betreuung, Therapie und Beschäftigung werden nicht mehr in Gruppen, sondern einzeln durchgeführt. Das Pflegepersonal übernimmt jetzt auch Spaziergänge und Gesprächsrunden. Das Essen wird den Senioren auf ihr Zimmer gebracht. Angehörige leben Geschenke oder Briefe und Postkarten vor dem Hauseingang ab. Die Bewohner telefonieren oder skypen mit ihren Angehörigen. "Da spielen sich rührende Szenen ab. Aber es hilft nichts. Wir müssen das Besuchsverbot rigoros umsetzen. Die Gesundheit aller geht vor", sagt Greger.

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