Über die Frage, wem zusteht, die Region als Heimat anzusehen entbrannte spätestens mit Einzug der Alternative für Deutschland in den Bundestag eine breite soziopolitische Diskussion. Über seine eigene Heimat, Perspektiven für Heimatlose und die Angst um den Verlust der heimischen Identifikation sprach die Heimatzeitung mit Bundestagsmitglied und Direktkandidat der AfD im Wahlkreis Rottal-Inn, Stephan Protschka.

Das Gespräch soll sich mit dem Thema "Heimat" und der dynamischen Entwicklung dieses Begriffes in den vergangenen Jahren befassen. Dem Komplex soll eine recht singuläre Frage vorweg gestellt werden: Was bedeutet für Sie ganz persönlich Heimat und was braucht ein Ort, damit Sie sich dort heimisch fühlen können?

Stephan Protschka: Ich bin schon immer in Mamming heimisch und gebunden. Heimat ist ein wohliges Gefühl bei der Rückkehr, Heimat ist Zuhause, Familie und Gemeinschaft.

Daran angeschlossen: Durch Ihre Wahl in den Bundestag 2017 mussten Sie selbstredend mit Berlin als Ihre neue zweite Heimat Vorlieb nehmen. Sind Sie nach vier Jahren in der Bundeshauptstadt persönlich angekommen und was fehlt Berlin, um es zu einer wirklichen Heimat werden zu lassen?