Die "neue Gefahr für die Gesundheit", der Ultrafeinstaub, war Thema einer Informationsveranstaltung der Marktgemeinde Wartenberg. Bürgermeister Manfred Ranft hatte hierzu den Bürgerverein Freising zur Vermeidung von Lärm und Schadstoffbelastungen (BV) eingeladen. Das Interesse am Thema Ultrafeinstaub war groß, was allein schon die Zuhörerzahl belegte. Dazu waren Prof. Oswald Rottmann, die Freisinger Lungenfachärztin Dr. Heidi Bisping-Arnold sowie Dr. Reinhard Kendlbacher am Mittwoch ins Gasthaus Reiter gekommen.

Ranft sagte, als Bub habe ihn bereits der Staub im Dia-Projekterlicht fasziniert, doch der Ultrafeinstaub sei eine ganz andere Hausnummer. Hier gebe es eine Diskussion im wissenschaftlichen Bereich, wobei der BV Freising hier schon ein Stück weiter sei. Ultrafeinstaub, abgekürzt UFP (Ultrafeinstaub-Partikel) sind Feststoff-Teilchen mit Abmessungen kleiner als 100 Nanometer (1 Nanometer = 1 Millionstel Millimeter) und die verhalten sich wegen der geringen Größe und Masse in der Luft ähnlich wie Gasmoleküle. Der Flughafen München erzeuge jährlich tausende Tonnen von Schadstoffen. Die Belastung sei hierbei aber anders als bei lokalen Belastungen aus Hausbrand oder Straßenverkehr großräumig flächendeckend. Besonders der Ultrafeinstaub wird je nach Wetterlage kilometerweit verfrachtet. Dabei kommt es zu extremen Überhöhungen der UFP gegenüber der Luft in freier Natur. UFPs können wegen der geringen Größe in den Körper und sogar Zellen eindringen und sich dort anreichern - mit unüberschaubaren Auswirkungen auf die Gesundheit.

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