Wartenberg Fotoausstellung von Klaus Kuhn über vermüllte Stätten

Die Ausstellung zeigt Schwarz-Weiß-Bilder. Foto: fi

Plastikmüll in Coronazeiten - diese pikante Mischung gab es am Wahlsonntag in der evangelischen Friedenskirche. Was bereits lange geplant worden war, wurde realisiert: Klaus Kuhn stellte als Fotokünstler von der Thematik her unappetitliche Bilder über vermüllte Strände in Italien und ebenso verunstaltete Stätten in Wartenberg aus. Die Ästhetik des Hässlichen wurde durch einen motivischen Purismus und Schwarz-Weiß-Fotografien verstärkt.

Einen gewissen Kontrast bot Pfarrer Steffen Barth im vorerst letzten Gottesdienst, als er den Schöpfungsgesang Franz von Assisis las. Und eben diese Schöpfung sei der Mensch im Begriff zu zerstören. Die Kyrie-Rufe trugen der Vermüllung durch Plastik und einer viel zu geringen Recyclingquote Rechnung. "Paulus kannte kein Coronavirus", so Barth in seiner auf zwei paulinischen Briefen fußenden Predigt, aber auch er habe Gefahr und Sorge, jedoch auch die Antipoden Bedrängnis und Hoffnung gekannt. Jesus werde zwar jetzt nicht kommen und Coronavirus beseitigen, doch Gott wolle Menschen nicht mit Plagen strafen, sondern zeigen, dass er den Tod an Ostern überwunden habe und auch in Zeiten der Quarantäne bei allen Menschen sei. Das momentane Umdenken wünsche er sich auch angesichts der nahenden Klimakatastrophe, so Barth. Den Anstrengungen in Forschungslabors galten die Fürbitten ebenso wie den Kriegsopfern in Syrien.

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