Die Stadt Landshut hat vom Bundesverkehrsministerium grünes Licht für ein deutschlandweit einzigartiges Pilotprojekt bekommen: Künftig sollen vor drei ausgewählten Schulen - der Grundschule Peter und Paul, der Staatlichen Realschule und der Ursulinen-Realschule - Sensoren zum Einsatz kommen, die bei gefährlichen Situationen die Verkehrsteilnehmer in Echtzeit warnen sollen.

Dies soll mit Hilfe des Mobilfunkstandards 5G über Verkehrshinweisschilder, optische Warnungen sowie Meldungen aufs Handy oder Navigationssystem geschehen. "Erklärtes Ziel ist es, mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Verkehrssicherheit auf den Schulwegen deutlich zu erhöhen", sagte Oberbürgermeister Alexander Putz.

"5-Safe", so der Name des Pilotprojekts, erhält vom Verkehrsministerium eine sehr großzügige Förderung, so dass die Stadt Landshut von den Kosten in Höhe von insgesamt rund fünf Millionen Euro lediglich rund 300.000 Euro an Eigenmitteln aufbringen muss. 2022 soll die Sensorik aufgebaut werden, dann kann das Projekt an der ersten Schule starten. OB Putz nennt "5-Safe" eine "tolle Sache": "Alle Kinder bekommen einen Schutzengel auf dem Schulweg."