Die letzte Wahlkampfwoche wird die CSU ganz der Warnung vor einem "Linksrutsch" in Deutschland widmen. Sollte es zu einem Linksbündnis in Berlin kommen, werden viele Menschen in Bayern Nachteile erleiden, sagte CSU-Chef Markus Söder nach der konstituierenden Sitzung des vor zwei Wochen neu gewählten Parteivorstands am Montag in München. CSU-Generalsekretär Markus Blume kündigte für die letzte Wahlkampfwoche eine "Sonderplakatierung Linksrutsch" an.

Schlimm werde es gerade für die Menschen in Bayern kommen, wenn es nach der Bundestagswahl zu einem rot-grün-roten Regierungsbündnis kommt, sagte Söder. Dann werde sich wiederholen, was der frühere SPD-Kanzler Gerhard Schröder für Bayern angekündigt hatte: "Steine statt Brot". Söder benannte alle Bevölkerungsgruppen, die aus seiner Sicht im Freistaat leiden müssten, wenn das "Berlin-Modell auf Deutschland" ausgeweitet werde.