Warnstreiks Landshuter Postbank-Beschäftigte sollen ihre Arbeit niederlegen

Postbank-Beschäftigte sollen ab Freitag in Landshut streiken. (Symbolbild) Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Die Gewerkschaft Verdi erhöht in den Tarifverhandlungen den Druck: Nachdem die Beschäftigten in München am Donnerstag zum Warnstreik aufgerufen worden sind, sollen am Freitag und Samstag weitere Filialen lahmgelegt werden. Davon betroffen sind in Ostbayern einige Filialen in Landshut.

Für etwa 15.000 Postbank-Beschäftigte geht es derzeit um mehr Geld. Die Gewerkschaft Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn und eine Corona-Prämie. Zudem will sie, dass Beschäftigte bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil arbeiten dürfen. Die erste Verhandlungsrunde soll am Montag, 17. Januar, nach einer Unterbrechung wieder weitergehen. Um den Druck zu erhöhen, hat die Gewerkschaft nun zu Warnstreiks aufgerufen.

Zunächst legten am Donnerstag die Beschäftigten in München ihre Arbeit nieder. Der Streik soll in den kommenden beiden Tagen ausgeweitet werden. Ab Freitag sollen bundesweit Beschäftigte von 40 Filialen nicht arbeiten. In Bayern sind einige Filialen in Landshut, München und Nürnberg betroffen. Das teilte die Gewerkschaft in einer Pressemitteilung mit. 

Die zweite Verhandlungsrunde ist am 22. Februar geplant. Bis dahin sollen die Warnstreiks nach und nach ausgeweitet werden. 

 
 
 

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