Warnstreiks in Niederbayern Ab morgen streikt auch das Schifffahrtsamt mit

Die Gewerkschaft ver.di plant im Laufe der Woche noch weitere Streik-Aktionen. Am Mittwoch und Donnerstag sind nun erstmal Wasserstraßen-Betriebe entlang der Donau dran. (Symbolbild) Foto: Martin Schutt/dpa

Nachdem am Dienstag bereits landesweite Streiks im öffentlichen Nahverkehr für Bus- und Zugausfälle in Bayern gesorgt hatten, hat die Gewerkschaft ver.di nun angekündigt, die Warnstreiks im öffentlichen Dienst auch auf das Wasserstraßen- und Schiffahrtsamt entlang der Donau in Niederbayern auszuweiten.

Die Kollegen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Donau-MDK würden am Mittwoch in die Warnstreiks des öffentlichen Dienstes einsteigen, hieß es in einer Pressemitteilung von ver.di. Die zunächst eintägigen Warnstreiks starten demnach in Passau, wo mit dem Bauhof und dem Außenbezirk zwei Standorte des Amtes vertreten sind. Am Donnerstag, den 1. Oktober, folgen dann die Außenbezirke Deggendorf und Straubing.

Die Warnstreiks sollen laut Gewerkschaft "ein Signal an die öffentlichen Arbeitgeber senden, ihre Beschäftigten ernst zu nehmen, von überzogenen Gegenforderungen abzusehen und endlich ein Angebot vorzulegen." Der Öffentlichkeit wolle man zeigen, dass der öffentliche Dienst breit aufgestellt sei, und dass viele Branchen ihren gesellschaftlich wichtigen Dienst oft unbemerkt verrichten würden. 

Appell an Scheuer

Ein Appell der Beschäftigten aus den Veranstaltungen geht auch an Bundesminister Scheuer. Dieser wird aufgefordert als Dienstherr seine Wertschätzung gegenüber seinen Beschäftigten öffentlich zu zeigen und das Gewicht seiner Stimme als Mitglied der Bundesregierung und niederbayerischer Kommunalpolitiker bei den Arbeitgebervertretern einzusetzen.

 

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