Wallersdorferin im Interview Wie Jodlerin Kathrin Jakob die Proteste in Los Angeles erlebt

Demonstranten strecken während einer Kundgebung in Los Angeles für den verstorbenen George Floyd ihre Fäuste in die Höhe. Der Tod des 46 Jahre alten Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota war der Auslöser für weltweite Demonstrationen. Foto: Chris Pizzello/AP/dpa

Acht Minuten und 46 Sekunden kniet ein weißer Polizist auf einem dunkelhäutigen Mann, bis er erstickt. Der Fall des ermordeten George Floyd geht seither um die Welt. Menschen in vielen Städten gehen gegen Polizeigewalt und Rassismus auf die Straße. Im Gespräch mit der LZ erzählt die Wallersdorfer Jodlerin Kathrin Jakob, wie sie die Proteste in Los Angeles erlebt.

Viele in der Region werden es bestimmt schon mitbekommen haben, was da in den USA gerade passiert. Aber vielleicht könnten Sie kurz erklären, was passiert ist.

Kathrin Jakob: Am Montag, 25. Juni (Memorial Day in den USA), wurde George Floyd, ein schwarzer Amerikaner, von vier Polizisten ermordet. Derek Chauvin, einer der Polizisten, kniete für fast neun Minuten auf Floyds Hals, der wiederholt kundgab, dass er keine Luft bekomme. Auch als er bereits ohnmächtig war, blieb der Polizist auf George Floyds Hals knien, der dann erstickte - und das "nur" wegen eines angeblich gefälschten 20-Dollar-Scheins. Keiner der anderen Polizisten versuchte, zu helfen. Das Ganze wurde von Zivilisten gefilmt und hat nach etlichen ähnlichen Fällen in den USA das Fass zum Überlaufen gebracht. Nicht zuletzt deswegen, weil Polizisten für solche Straftaten selten bestraft werden und es überwiegend schwarze Männer betrifft, die einen solchen Tod erfahren.

Welche Konsequenzen hat diese Tat für den Polizisten?

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