Das Festspiel "Trenck der Pandur" hat einen ernsten historischen Hintergrund. Freiherr Franziskus von der Trenck war kein sonderlich gnädiger Mensch, eher ein grausamer Kriegsherr. Sein Bruder Friedrich von der Trenck, ebenfalls bei der Armee, war ein preußischer Offizier, aber auch ein Abenteurer und Schriftsteller. Über Prag kehrte er um 1764 nach Wien zurück, übersiedelte aber schon zwei Jahre später mit Bewilligung des Kaisers zum ständigen Aufenthalt nach Aachen. Dort vermählte sich Friedrich von der Trenck mit der Tochter des dortigen Bürgermeisters.

In Aachen betrieb er einen Handel mit ungarischen Weinen und redigierte die Aachener Zeitung. Die allzufreie Sprache einerseits sowie geschäftliche Verluste andererseits veranlassten Friedrich von der Trenck Anfang der 1780er Jahre, auf seine ungarischen Güter überzusiedeln. Einige Nachfahren Friedrichs von der Trenck leben heute auch im Norden Deutschlands. In Schweden gibt es heute noch Trencks und auch Baron Gerhard von der Trenck, seit vielen Jahren Fördermitglied, lebt bei Darmstadt. Vergangenen Samstag nun überraschte Trutz von der Trenck aus Eutin in Schleswig-Holstein mit seiner Mutter und seiner Schwester die Trenckfamilie.

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