Waldmünchen Nordischer Borkenkäfer setzt Fichten zu

Diese vom Käfer befallene Rinde hat Bauer an die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft geschickt; dort wird geprüft, ob es sich um den Buchdrucker oder den Nordischen Fichten-Borkenkäfer handelt. Foto: AELF Cham, Bereich Forsten

Der Ips duplicatus - so die lateinische Bezeichnung einer "neuen" Borkenkäferart - macht Waldbauern und Bevölkerung im Landkreis Angst. Obwohl dieser nordische Fichten-Borkenkäfer in Tschechien bereits große Schäden verursacht hat, sieht Dr. Arthur Bauer, Leiter des Bereichs Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Cham, aktuell keinen Grund zur Panik.

"Wir müssen aber schauen, dass wir den Fichtenanteil in unseren Wäldern reduzieren", sagt er.

Der Waldumbau hin zu Mischbeständen ist beim Kampf gegen den Schädling und im Hinblick auf den Klimawandel sinnvoll. Schließlich würden hohe Temperaturen im Sommer, Stürme und Dürre einem Mischwald weit weniger zusetzen als einer reinen Fichtenkultur. So hat der Bayerische Landtag die Forstverwaltung beauftragt, sich für den Waldumbau einzusetzen. Doch das geht nicht von heute auf morgen. Damit sich der Nordische Fichten-Borkenkäfer in der Zwischenzeit nicht ungehindert ausbreiten kann, appelliert Bauer an alle Waldbesitzer, ihre Bestände regelmäßig auf Käferbefall zu kontrollieren und saubere Waldwirtschaft zu betreiben.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 13. Oktober 2018. Lesen Sie zum Thema auch: "Holzpreise im Freien Fall".

 
 

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