Erneuerbare Energie ist momentan wieder in aller Munde. Vor allem auch deshalb, weil die Strompreise gestiegen sind. Wenn der Anstieg mit 0,69 Cent pro kWh auch moderat ist - wie in Waldmünchen bei den Stadtwerken -, so sind die Verbraucher doch sensibilisiert.

Bei den Versammlungen der Gesellschafter, die 2006 und 2008 drei Bürgersolaranlagen installiert hatten, kam das Thema zur Sprache. Stefan Höcherl, der Leiter der Stadtwerke, schlüsselte den Strompreis auf.

Dabei wurde deutlich, dass die reine Energie eigentlich den wenigsten Anteil an der Berechnung hat. Im Strompreis sind rund 70 Prozent staatlich festgelegte Kosten wie die EEG-Umlage, Netzentgelte oder auch die Kohlendioxid-Zertifikate enthalten, die die Energieversorger an Endkunden weitergeben müssen.

In diesem Zusammenhang braucht sich aber kein Photovoltaikbetreiber ein schlechtes Gewissen einreden lassen, denn wäre die Pionierarbeit vor zehn bis 15 Jahren nicht gewesen, dann wäre die solare Stromgewinnung nicht zu einem echten Standbein in der Energiegewinnung geworden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 05. Februar 2020.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 05. Februar 2020 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.