Wald Hund stürzt ab, sein Retter sitzt fest

Weil ein Hunde-Ersthelfer sich selbst nicht mehr retten konnte, mussten Rettungskräfte anrücken. Foto: Stadler

Unglück im ehemaligen Steinbruch bei Wald. Ein Hund ist dort am Dienstag über eine Klippe gestürzt. Ein Ersthelfer hat sich mit Gurten zum Tier abgeseilt, um den Hund zu retten, er kam aber nicht mehr hoch.

Am Vormittag waren die beiden Halter des Hundes, ein Mann und seine Tochter, nach Roßbach gekommen, um dort einzukaufen. Nach erfolgreichem Jeanskauf unternahmen sie einen mittäglichen Herbstspaziergang am ehemaligen Steinbruch, der heute ein See ist.

Um kurz vor 12 Uhr passierte dann das Unglück: Der Hund verlief sich und stürzte über eine Klippe. Den Besitzern war es jedoch nicht möglich, den Vierbeiner zu retten; der Mann rannte daher Richtung Straße, um Hilfe zu holen.

Er traf auf zwei Handwerker, die gerade Mittagspause machten. Sie erklärten sich sofort bereit, den verzweifelten Hundehaltern zu helfen. Mithilfe von Spanngurten seilte sich ein Handwerker zu dem abgestürzten Tier ab. Das gelang zwar unfallfrei, dem Helfer wurde allerdings schon beim Abstieg klar, dass er es nicht aus eigener Kraft zurück nach oben schaffen würde. Es blieb nichts anderes übrig, als einen Notruf abzusetzen.

Und so lief ziemlich genau um 12 Uhr ein Großeinsatz an: Die Feuerwehren Wald und Reichenbach eilten zum See. Alarmiert wurden ferner die Bergwacht, die Helfer vor Ort, das Rote Kreuz und die Polizei.

Die Rettungskräfte entschieden sich für den schonendsten Weg – die Rettung übers Wasser. Mit einem Schlauchboot der Feuerwehr Reichenbach begaben sie sich zu dem Hund und zum festsitzenden Ersthelfer. Nach rund 45 Minuten waren Handwerker und Hund wohlbehalten am Ufer und die beiden Spaziergänger schlossen ihren Vierbeiner überglücklich in die Arme.

 
 

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