Die 34-jährige Elena Fritz bewirbt sich für die Alternative für Deutschland (AfD) um das Direktmandat im Wahlkreis Landshut-Kelheim. Das Interview mit der Juristin und Kreisrätin im Landkreis Kelheim setzt unsere Reihe mit der Vorstellung der Kandidaten fort.

Frau Fritz, gestatten Sie uns zunächst einen Blick vier Jahre zurück. CDU/CSU bei 32,9 Prozent, die SPD bei 20,5 Prozent, die Grünen bei 8,9 Prozent, die AfD bei 12,6 Prozent - so lautete das Ergebnis der Bundestagswahl 2017. Die drei erstgenannten Parteien stellen bei der nächsten Bundestagswahl jeweils einen Kanzlerkandidaten. Warum nicht die AfD als drittstärkste Kraft im Parlament und stärkste Kraft der Opposition?

Elena Fritz: Weil wir uns nicht lächerlich machen wollen. Im Übrigen wird der Bundeskanzler nicht vom Volk, sondern vom Bundestag gewählt. Wenn es dabei wirklich um Kompetenz ginge, hätten wir in der Tat die vermutlich besten Kandidaten aufzubieten.

Die Alternative für Deutschland wurde 2013 aus Protest gegen die Politik der Euro-Rettung der Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel gegründet. Sind Sie nach wie vor für die Abschaffung des Euro und die Rückkehr zur D-Mark?