"Der Angeklagte ist freizusprechen", fordert die Verteidigung am sechsten Verhandlungstag im Prozess wegen der mutmaßlichen Wahlfälschung in Geiselhöring. "Es gibt keinen Anhaltspunkt, dass unser Mandant verurteilt werden kann", sagt Rechtsanwältin Ricarda Lang.

Zuvor haben die damalige Wahlkreisleiterin und ein Schriftgutachter vor dem Landgericht Regensburg ausgesagt, dass es Unstimmigkeiten im Schriftbild der Stimmzettel gab. Als die Wahlunterlagen auf einem großen Tisch ausgebreitet lagen, hätten auch Laien es sofort gesehen: "Es gab Stapel von Stimmzetteln, die von einer Person ausgefüllt wurden", sagte die Zeugin, die bei der mutmaßlich gefälschten Kommunalwahl 2014 die Wahlaufsicht innehatte. Die Wahlunterlagen habe sie zusammen mit ihrem Sachgebietsleiter und einer Mitarbeiterin in Augenschein genommen, weil der abgewählte Bürgermeister von Geiselhöring Bernhard Krempl (Freie Wähler) sie nach der Wahl "aufgelöst angerufen" und von Unstimmigkeiten in den Briefwahlbezirken berichtet habe.

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