Im Wahlfälschungsprozess hat der frühere zweite Bürgermeister der Stadt Geiselhöring, Erwin Kammermeier, ausgesagt. Der CSU-Politiker beschrieb am Mittwoch im Landgericht Regensburg seine Erlebnisse im gemeinsamen Wahlkampf mit der Ehefrau des angeklagten Spargelbauern Karl B. Vor allem blieben dem Zeugen auffällige Gespräche gegen Ende der Wahlkampfzeit und eine denkwürdige Begegnung mit dem Angeklagten am Wahlabend im Kopf.

Die Ehefrau von Karl B. war eine der CSU-Kandidaten, die laut Anklage von der Wahlfälschung bei der Kommunalwahl 2014 profitiert haben. Karl B. soll die Stimmzettel von für sein Spargel- und Beerenunternehmen arbeitenden Erntehelfern manipuliert haben. So sollen sechs ihm nahe CSU-Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl von Geiselhöring und bei der Kreistagswahl Straubing-Bogen nach vorne gewählt worden sein.

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